
PV-Repowering durch Modultausch: Machen Sie aus Ihrer Altanlage ein Kraftwerk.
Die Solartechnik hat sich in den letzten 10 Jahren rasant entwickelt. Durch den Tausch Ihrer alten Module gegen moderne Hochleistungs-Paneele können Sie Ihren Ertrag fast verdoppeln – auf derselben Dachfläche.
- Mehr Ertrag: Moderne Module können die Leistung verdoppeln – auf gleicher Fläche
- Neue Garantie: Sichern Sie sich wieder 25-30 Jahre Produktgarantie
- Rechtssicher: Wir beraten Sie zum Erhalt Ihrer alten Einspeisevergütung (EEG)
Kurz-Check für Ihr Projekt
- 1Ihre aktuelle Anlage
- 2Ihr Dach
- 3Wohin sollen wir die Potenzialanalyse senden?
Das Problem: Ihre Solaranlage verliert schleichend Geld – jeden Tag.
Mal ehrlich: Ihre PV-Anlage hat über die Jahre treue Dienste geleistet. Aber die Solartechnik von vor 10, 15 oder 20 Jahren ist heute schlicht veraltet. Während die Netzbetreiber die Strompreise munter anheben, sinkt Ihr Solarertrag der alten Photovoltaik Module. Sie leiden unter natürlicher Degradation, verschmutzen schneller und reagieren empfindlicher auf bewölkten Himmel.
Sie verschenken jeden Tag bares Geld durch veraltete Technik, die nur noch einen Bruchteil der Leistung bringt von heutigen Solarmodulen. Gleichzeitig steigt Ihr Strombedarf durch neue Verbraucher wie E-Autos oder Wärmepumpen massiv an. Kurz gesagt: Sie zahlen Monat für Monat drauf, obwohl Sie ein Solardach haben.
Die Lösung: Alte Module runter, moderne Power drauf.
Die Solartechnik hat in den letzten Jahren einen gewaltigen Technologiesprung gemacht. Unser Repowering-Konzept ist denkbar einfach, aber hocheffizient: Wir werfen die alten Bremsklötze von Ihrem Dach und ersetzen sie durch modernste Hochleistungs-Paneele.
Dabei prüfen wir vorab, ob wir Ihre bestehende Unterkonstruktion weiter nutzen können, um die Kosten für Sie so gering wie möglich zu halten.
Fachgerecht, schnell und sicher umgesetzt vom Nexron Meisterbetrieb.
Gleiche Fläche, fast doppelter Ertrag
Moderne N-Type- oder TOPCon-Zellen nutzen das Tageslicht unvergleichlich viel besser aus. Auf exakt derselben Dachfläche erzeugen Sie im Vergleich zu Altanlagen oft bis zu 70 % mehr Solarstrom.
Perfekt vorbereitet für das Energie-Upgrade
Durch die enorme Mehrleistung der neuen Module lohnt sich jetzt auch das Photovoltaik Speicher nachrüsten wieder richtig. So speichern Sie den üppigen Tagesüberschuss einfach für den Abend und die Nacht.
Ganzheitlich gedacht
Sie wollen im selben Zug auch noch das Garagen- oder Carportdach belegen? Kein Problem. Wir kombinieren den Modultausch auf dem Hauptdach auf Wunsch direkt mit einer passenden PV-Erweiterung Ihrer bestehenden Flächen.
Wann lohnt sich PV-Repowering? Die 3 häufigsten Gründe für einen Modultausch
Ein Modultausch ist eine wirtschaftliche Entscheidung, die sich für Sie schnell bezahlt machen muss. Aus unserer täglichen Praxis bei Projekten solcher Art in Bayern kristallisieren sich vor allem drei Hauptszenarien heraus, bei denen ein Repowering die mit Abstand klügste Option ist:
Weitere Anlässe: Wann ein Modultausch ebenfalls sinnvoll ist
Neben den drei Hauptgründen gibt es eine Reihe weiterer praktischer Anlässe, bei denen Anlagenbetreiber von einem professionellen Repowering profitieren:
- Auslaufen der 20-jährigen EEG-Vergütung: Fällt Ihre Anlage aus der garantierten Förderung, lohnt sich die Einspeisung kaum noch. Ein Repowering optimiert die Anlage radikal auf den Eigenverbrauch – am besten direkt gekoppelt mit einer nachträglichen PV-Erweiterung für zusätzliche Dachflächen.
- Vollbelegung statt Teilbelegung: Früher wurden Dächer wegen hoher Modulpreise oft nur teilbelegt. Beim Repowering nutzen wir die gesamte Dachfläche effizient aus, um das Maximum an kWp zu installieren.
- Defekte Komponenten als Auslöser: Wenn der alte Wechselrichter streikt oder einzelne Module durch Hagel beschädigt wurden und ohnehin ein Techniker zu Ihnen kommen muss, ist der Schritt zu einem ganzheitlichen Upgrade oft der wirtschaftlichere Weg.
- Aktiver Beitrag zum Klimaschutz: Mehr Solarstrom vom eigenen Dach bedeutet weniger CO₂-Ausstoß. Wer den eigenen ökologischen Fußabdruck maximieren möchte, holt mit moderner Technik schlicht mehr saubere Energie aus jedem Quadratmeter heraus.
Photovoltaik Repowering in der Praxis: Ein echtes Rechenbeispiel
Wie viel bringt der Modultausch auf einem bestehenden Dach wirklich? Um das zu veranschaulichen, werfen wir einen Blick auf ein typisches Einfamilienhaus in Bayern mit einer Solaranlage aus dem Jahr 2010. Damals wurde die verfügbare Dachfläche von rund 55 m² mit einer Systemleistung von 8 kWp voll belegt.
Bevor wir die nackten Zahlen vergleichen, zeigt der Blick auf die drei Haupteffekte dieses Upgrades, warum sich das Projekt finanziell so schnell rechnet:
- +72 % mehr Leistung auf exakt derselben Fläche: Weil moderne Module eine drastisch höhere Leistungsdichte besitzen, holen wir aus den vorhandenen 55 m² Dachfläche statt der alten 8 kWp nun satte 13,8 kWp heraus – ohne dass Sie auch nur einen einzigen Zentimeter mehr Dachfläche benötigen.
- Mehr als verdoppelter Jahresertrag (+100 %): Durch die Beseitigung der schleichenden Altersdegradation der alten Zellen und den Einsatz hochmoderner Halbzellen-Technologie steigt der reale Ertrag von unzuverlässigen 6.800 kWh auf über 13.800 kWh pro Jahr an.
- Voller finanzieller Bestandsschutz: Sie verlieren keinen einzigen Cent Ihrer alten, hohen Einspeisevergütung. Für den ursprünglichen Leistungsanteil zahlt der Netzbetreiber weiterhin den vollen Satz aus 2010, während der neue Leistungsüberschuss den gestiegenen Eigenbedarf (Wärmepumpe, E-Auto) perfekt abdeckt.
Nach dem Repowering (2026)
Dachfläche
Nach dem Repowering (2026)
ca. 55 m² (voll belegt)
ca. 55 m² (voll belegt)
Nennleistung
Nach dem Repowering (2026)
8,0 kWp (32 Module à 250 W)
13,8 kWp (32 Module à 430 W)
Tatsächlicher Ertrag (inkl. Degradation)
Nach dem Repowering (2026)
ca. 6.800 kWh / Jahr (bereits ca. 15 % Leistungsverlust)
ca. 13.800 kWh / Jahr (moderne Zelltechnologie)
Einspeisevergütung
Nach dem Repowering (2026)
34,05 Cent / kWh
Mischkalkulation: 34,05 Cent für die ersten 8 kWp und aktueller Vergütungssatz für die neuen 5,8 kWp
Wirtschaftlichkeit
Nach dem Repowering (2026)
Deckt nicht mehr den gestiegenen Eigenverbrauch (E-Auto/Wärmepumpe).
Perfekt gerüstet für die Ganzjahres-Versorgung von Haus, Heizung und Auto.
Die Ertragskalkulation basiert auf durchschnittlichen meteorologischen Strahlungsdaten für Süddeutschland (ca. 1.000 bis 1.050 kWh pro kWp und Jahr bei optimaler Südausrichtung und 35° Dachneigung). Bei der Altanlage wurde eine marktübliche, altersbedingte Degradation der Solarzellen von ca. 1 % pro Betriebsjahr berücksichtigt. Die steuerliche Betrachtung entspricht der aktuellen Gesetzeslage (0 % Umsatzsteuer-Satz für PV-Komponenten auf Wohngebäuden). Die Berechnung der Mischvergütung erfolgt gemäß den gesetzlichen Vorgaben des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) für Solaranlagen auf demselben Grundstück innerhalb von 12 aufeinanderfolgenden Kalendermonaten. Tatsächliche Erträge können je nach Mikroklima, Verschattungssituation vor Ort und spezifischem Verbrauchsverhalten abweichen.
Unsere Expertise in Zahlen ausgedrückt
70%
Leistungssteigerung im Vergleich zu Altanlagen.
100%
Garantierter Bestandsschutz der EEG für restliche Laufzeit.
15+
Jahre Erfahrung mit Altanlagen der 2000er- und 2010er-Jahre
Aus Alt mach effektiv – in 3 Schritten
Wir machen es Ihnen leicht. Von der Planung bis zur Inbetriebnahme vergehen oft nur wenige Wochen – und der Einbau selbst dauert meist nur einen Tag.
Bestandsaufnahme & Prüfung
Wir prüfen Ihre Unterkonstruktion und Verkabelung. Oft können die Montageschienen weiterverwendet werden, was Kosten spart.
Demontage & Recycling
Wir bauen die alten Module fachgerecht ab und kümmern uns um die zertifizierte Entsorgung bzw. das Recycling im Sinne der Kreislaufwirtschaft.
Montage & Inbetriebnahme
Installation der neuen Hochleistungsmodule und Anpassung des Wechselrichters. Ihre Anlage ist sofort wieder am Netz – stärker als je zuvor.
Glas-Glas-Module: Der neue Standard für mehr Power & Langlebigkeit
Bei der Planung einer Solaranlage oder eines Repowering-Projekts stolpert man schnell über den Begriff Glas-Glas-Module. Doch was unterscheidet diese Premium-Technologie eigentlich von den klassischen Standard-Modulen (Glas-Folie) und wann lohnt sich der Griff zur Doppelglas-Variante?
Der Hauptunterschied liegt im Aufbau der Rückseite:
- Klassische Glas-Folie-Module: Hier schützt eine gehärtete Glasscheibe die Vorderseite, während die Rückseite mit einer speziellen Kunststofffolie versiegelt ist. Diese Module sind leichter, kostengünstiger und haben sich millionenfach bewährt.
- Moderne Glas-Glas-Module: Hier sind die Solarzellen wie in einem Sandwich zwischen zwei robusten Glasscheiben (Vorder- und Rückseite) eingebettet. Das macht das Modul zwar etwas schwerer, schützt die empfindlichen Zellen im Inneren aber nahezu perfekt vor Umwelteinflüssen.
Die physikalischen und praktischen Vorteile im Überblick:
- Die physikalische „neutrale Phase“: Weil die vordere und hintere Glasscheibe exakt gleich stark sind, dehnen sie sich bei extremen Temperaturunterschieden (Hitze im Sommer, Frost im Winter) absolut identisch aus. Die Solarzellen im Inneren liegen dadurch in der spannungsfreien „neutralen Phase“. Schädliche Zug- und Druckspannungen, die bei Folienmodulen über die Jahre zu unsichtbaren Haarrissen (Mikrorissen) in den Zellen führen können, werden dadurch physikalisch verhindert.
- Extreme mechanische Belastbarkeit: Doppelglas-Konstruktionen trotzen enormen Kräften. Sie halten hohen Schneelasten von bis zu 5.400 Pascal (Pa) stand und weisen eine exzellente Hagelwiderstandsklasse auf (häufig zertifiziert bis Hagelklasse 4). Das macht sie besonders für schneereiche Voralpenregionen oder windanfällige Lagen interessant.
- Bestmögliche Brandschutzklasse (Klasse A): Da Glas im Gegensatz zu Kunststofffolien absolut feuerfest ist, bieten Glas-Glas-Module das höchste Sicherheitsniveau auf dem Dach. Sie wirken im extremen Ernstfall nicht als Brandbeschleuniger.
- Maximaler Schutz vor Degradation (PID & Ammoniak): Die Glasschichten versiegeln die Zellen luft- und feuchtigkeitsdicht. Ein schleichender Leistungsabfall durch chemische Reaktionen wie Potenzialinduzierte Degradation (PID) ist nahezu ausgeschlossen.
- Erweiterte Herstellergarantien: Aufgrund der extremen Robustheit gewähren viele Hersteller auf Glas-Glas-Module deutlich längere Produkt- und Leistungsgarantien – oft über einen Zeitraum von 30 Jahren.
Tipp zum Weiterlesen: Sie möchten noch tiefer in die physikalischen Unterschiede, mechanischen Belastungstests und Wirtschaftlichkeitsberechnungen einsteigen? In unserem ausführlichen Härtetest habe haben wir alle Vor- und Nachteile im Detail für Sie aufbereitet.
Repowering und das EEG: Was passiert mit meiner Vergütung?
Die mit Abstand größte Sorge fast aller Anlagenbetreiber vor einem Modultausch lautet: „Verliere ich durch das Repowering meine alte, hohe Einspeisevergütung?“
Die klare Antwort darauf ist ein doppeltes Nein. Das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) schützt Ihre bestehenden Ansprüche. Je nachdem, wie alt Ihre Anlage ist, greifen zwei hochattraktive gesetzliche Regelungen:
Szenario A: Repowering innerhalb des 20-jährigen EEG-Vergütungszeitraums
Ihre Anlage befindet sich noch in der staatlich garantierten 20-jährigen Förderphase? Dann gilt:
- Voller Bestandsschutz bei Austausch: Der Gesetzgeber hat mit dem Solarpaket I die Regeln für Dachanlagen stark vereinfacht und an die Freiflächen-Regelungen angeglichen. Seit Mai 2024 können Solarmodule auf Dächern unkompliziert ausgetauscht werden, ohne dass dies die bestehenden Vergütungsansprüche für die ursprüngliche Leistung beeinflusst.
- Wichtig für die Rechtssicherheit: Unabhängig von den neuen Solarpaket-Regelungen (für die auf europäischer Ebene noch die finale beihilferechtliche Genehmigung der EU aussteht) ist der Tausch aufgrund von Defekten oder natürlicher Degradation (Leistungsverlust) ohnehin seit jeher gesetzlich vollkommen unbedenklich und rechtssicher.
- Wie wird die Mehrleistung vergütet? Wenn wir Ihre alten Module (z. B. 250 W) gegen moderne Hochleistungsmodule (z. B. 430 W) austauschen, steigt die Gesamtleistung Ihrer Anlage (kWp). Für diesen zusätzlichen Leistungsanteil erhalten Sie einen neuen, separaten EEG-Vergütungsanspruch. Dieser zusätzliche Ertrag wird anteilig berechnet und erhält für weitere 20 Jahre (plus das anteilige Inbetriebnahmejahr) die zum Tauschzeitpunkt aktuell gültige EEG-Vergütung.
💡 Der Nexron-Tipp zur intelligenten Mischkalkulation: Den alten Leistungsanteil lassen wir mit der gewohnt hohen Vergütung ins Netz einspeisen. Die neu gewonnene "Zusatzleistung" nutzen wir stattdessen bevorzugt für Ihren Eigenverbrauch im Haus (z. B. für Wärmepumpe oder E-Auto). Das ist wirtschaftlich der absolut profitabelste Weg!
Szenario B: Repowering nach Ende des EEG-Vergütungszeitraums (Ü20-Anlagen)
Ihre Anlage wurde vor über 20 Jahren in Betrieb genommen und fällt nun aus der gesetzlichen Förderung? Als sogenannte Ü20-Anlage erhalten Sie für Ihren eingespeisten Strom meist nur noch eine sehr geringe Aufwandsentschädigung (den sogenannten "Jahresmarktwert" abzüglich Vermarktungskosten).
Hier wird das Repowering zum echten Geniestreich:
- Der "Neuanlagen-Status" nach dem EEG: Wenn Sie Ihre alte Ü20-Anlage komplett repowern – also die alten Module demontieren und durch fabrikneue Solarmodule ersetzen – wird die Anlage gesetzlich wie eine Neuanlage behandelt.
- Frische 20 Jahre staatliche Vergütung: Durch die Neuanmeldung nach dem Austausch sichern Sie sich für die repowerte Anlage wieder die volle, dann gültige EEG-Vergütung für weitere 20 Jahre plus das Inbetriebnahmejahr!
- Attraktive Tarife sichern: Je nach Betriebsart sichern Sie sich damit wieder feste, kalkulierbare Einnahmen von der Bundesnetzagentur (beispielsweise betrug die Vergütung für Anlagen bis 10 kWp kürzlich 12,60 Cent/kWh bei Volleinspeisung bzw. 7,94 Cent/kWh bei Überschusseinspeisung).
Das perfekte Gesamtkonzept für Ihr Zuhause
Die extreme Haltbarkeit von 30 Jahren macht Glas-Glas-Module auch zur idealen Basis für alle weiteren Ausbaustufen Ihres Energiesystems. Wenn Sie heute Ihr Dach repowern, legen Sie das perfekte, langlebige Fundament, um Ihre Anlage in den nächsten Jahren flexibel um eine PV-Erweiterung auf der Garage zu ergänzen oder das System mit einer modernen Speicher-Nachrüstung zu vervollständigen.
Das unschlagbare Duo: Speicher-Nachrüstung im Zuge der Erweiterung
Wer seine Photovoltaikanlage durch zusätzliche Module auf dem Carport, dem Norddach oder der Garage erweitert, produziert automatisch mehr Strom. Das ist großartig – führt aber oft zu einem neuen Luxusproblem: Wohin mit dem ganzen überschüssigen Strom in den sonnigen Mittagsstunden, wenn niemand zuhause ist?
Wenn Sie den wertvollen Solarstrom einfach für wenige Cent ins öffentliche Netz einspeisen, verschenken Sie bares Geld. Die logische Konsequenz aus einer PV-Erweiterung ist daher fast immer die Kombination mit einem modernen Stromspeicher.
Warum Sie die PV-Eweiterung und PV-Speichernachrüstung in einem Rutsch erledigen sollten:
Transparente Preisgestaltung: Was kostet ein PV-Repowering?
Die gute Nachricht vorweg: Ein Modultausch ist deutlich günstiger als eine komplette Neuinstallation auf einem leeren Dach. Teure Positionen wie der AC-Anschluss ans Hausnetz, der Zählerschrank oder lange Kabelwege sind bereits vorhanden und müssen meist nicht erneuert werden.
Die genauen Kosten für Ihr Projekt setzen sich aus diesen 4 Faktoren zusammen:
- 1. Die neuen Module: Anzahl und gewählte Qualität (z. B. Hochleistungs-Glas-Glas-Module).
- 2. Der Wechselrichter: Alte Geräte können die hohe Power moderner Module oft nicht verarbeiten. Ein Tausch gegen einen smarten (Hybrid-)Wechselrichter ist daher meist sinnvoll.
- 3. Montage & Gerüstbau: Wie gut ist das Dach zugänglich und kann die alte Aluminium-Unterkonstruktion weiterverwendet werden?
- 4. Demontage & Recycling: Der Arbeitsaufwand für den fachgerechten Abbau und die Entsorgung der Alt-Komponenten.
Der finanzielle Joker: Genau wie bei Neuanlagen greift auch beim Repowering der Nullsteuersatz. Das bedeutet: Sie zahlen auf alle Komponenten und unsere komplette Montageleistung 0 % Mehrwertsteuer und sparen sofort 19 %!
Kann ich die alten Kabel und Schienen weiter nutzen?
Kann ich die alten Kabel und Schienen weiter nutzen?
Ja, in den meisten Fällen ist das möglich und sogar ein großer Hebel, um erhebliche Kosten zu sparen.
Wir prüfen Ihre bestehende Unterkonstruktion im ersten Schritt ganz genau. Wenn die Aluminiumschienen und Dachhaken noch absolut stabil und frei von Korrosion sind, nutzen wir sie selbstverständlich weiter. Da moderne Hochleistungsmodule oft etwas andere Maße haben als die alten Platten von vor 15 Jahren, passen wir die Klemmpunkte und Schienenabstände auf dem Dach flexibel an.
Die alten DC-Solarkabel prüfen wir messtechnisch auf UV-Schäden und Isolationsfehler. Sind sie physikalisch einwandfrei, können sie problemlos weiterbetrieben werden. Das spart nicht nur Materialkosten, sondern verkürzt auch die Montagezeit auf Ihrem Dach drastisch.
Was kostet ein Repowering?
Was kostet ein Repowering?
Ein Repowering ist in der Regel spürbar günstiger als eine komplette Neuinstallation auf einem nackten Dach.
Da die Kabelwege im Haus, die AC-Verkabelung, der Zählerschrank und die Netzanmeldung beim Netzbetreiber bereits vorhanden sind, entfallen viele kostenintensive Posten einer Erstinstallation. Die tatsächlichen Kosten hängen im Wesentlichen von drei Faktoren ab:
- Der Anzahl der zu tauschenden Module,
- der Zugänglichkeit des Daches (Notwendigkeit und Größe des Gerüsts),
- und der Frage, ob Ihr bestehender Wechselrichter im Keller weitergenutzt werden kann.
Durch die enorme Ertragssteigerung von bis zu 70 % mehr Solarstrom auf derselben Fläche – kombiniert mit dem Erhalt Ihrer alten, hohen Einspeisevergütung – amortisiert sich der Modultausch in der Praxis überraschend schnell. Kontaktieren Sie uns einfach für ein transparentes, individuelles Festpreisangebot für Ihr Dach.
Brauche ich einen neuen Wechselrichter?
Brauche ich einen neuen Wechselrichter?
Nicht in jedem Fall, aber in den allermeisten Szenarien ist ein Tausch technisch zwingend erforderlich und wirtschaftlich absolut ratsam.
Dafür gibt es zwei entscheidende Gründe:
- Die elektrische Kompatibilität: Moderne Solarzellen arbeiten mit deutlich höheren Modulströmen (Ampere) als alte Generationen. Ältere Wechselrichter können diese hohen Ströme oft gar nicht verarbeiten und würden die Leistung der neuen Module künstlich ausbremsen oder im schlimmsten Fall Schaden nehmen.
- Die Lebensdauer: Ein klassischer Wechselrichter hat eine durchschnittliche Lebensdauer von etwa 10 bis 15 Jahren. Bei einer Altanlage steht der Tausch des Geräts im Keller meist ohnehin kurz bevor.
Unser Tipp: Wenn wir den Wechselrichter im Zuge des Repowerings ohnehin anfassen, installieren wir meist direkt einen modernen Hybrid-Wechselrichter. Damit schlagen Sie zwei Fliegen mit einer Klappe: Sie holen das Maximum aus den neuen Modulen heraus und sind sofort bereit, um ohne großen Zusatzaufwand einen modernen Stromspeicher nachzurüsten.
Gilt der 0 % Umsatzsteuersatz (Nullsteuersatz) auch für das PV-Repowering?
Gilt der 0 % Umsatzsteuersatz (Nullsteuersatz) auch für das PV-Repowering?
Ja! Sie profitieren auch beim Repowering und dem Austausch Ihrer alten Solarmodule vom gesetzlichen Nullsteuersatz (0 % Mehrwertsteuer).
Da es sich bei dem Modultausch um eine Modernisierung und Leistungssteigerung einer bestehenden, wohnungsnahen Photovoltaikanlage handelt, sind alle notwendigen Komponenten und Dienstleistungen von der Umsatzsteuer befreit. Das gilt für:
- Die neuen Solarmodule (z. B. hocheffiziente Glas-Glas-Module),
- einen gegebenenfalls neuen Hybrid-Wechselrichter,
- die komplette Montage-, Elektro- und Gerüstbau-Dienstleistung durch unseren Meisterbetrieb,
- und natürlich auch für einen optionalen Batteriespeicher, falls Sie sich direkt für das Stromspeicher Nachrüsten entscheiden.
Sie sparen somit direkt 19 % Steuer auf die gesamte Investition, was die Wirtschaftlichkeit Ihres Repowering-Projekts nochmals massiv beschleunigt.





